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Offene Türen

Der polnische Schüler Jakub Holysz schildert, was der Beitritt seines Heimatlandes zur Europäischen Union (EU) für ihn verändert hat.

Als Polen 2004 der EU beigetreten hist, war ich zunächst sehr skeptisch, ob diese Entscheidung richtig und sinnvoll ist. Ich habe mir schon damals Gedanken darüber gemacht, welche Chancen und Risiken dieser historische Schritt vor allem für Jugendliche mit sich bringt.
Jakub
Bild vergrößern Jakub Holysz

Heute bin ich stolz darauf, ein EU-Bürger zu sein. Ich kann ohne Einschränkungen in der EU reisen und die Kultur anderer europäischer Länder kennenlernen. Außerdem bekomme ich einfacher Kontakt zu anderen EU-Bürgern und kann zum Beispiel meine Fremdsprachenkenntnisse ausbauen.

So habe ich bereits an verschiedenen Bildungs- und Kulturprojekten teilgenommen, die unter anderem durch Gelder der EU gefördert wurden. Vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Politik konnte ich im Rahmen dieser Projekte sehr viele neue und spannende Erkenntisse gewinnen.

Dank der Mitgliedschaft Polens in der EU habe ich außerdem die Chance, später an einer ausländischen Universität zu studieren. Dies war zuvor nur schwer möglich.

Der EU-Beitritt ist also meiner Meinung nach insgesamt eine wun-derbare Chance für die Entwicklung der Gesellschaft und auch für unser Land selbst. Gerade für die jungen Menschen hat dieser Schritt viele Türen geöffnet.

Jakub Holysz

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