Bologna mal anders
Für einige Wochen schien es so, als wären die Deutschen dann doch zu viele, zumindest an den Hochschulen. Anfang des Jahres sorgte ein Papier für Schlagzeilen, nach dem die niederländischen Hochschulen nicht mehr so stark um deutsche Studenten werben sollten. Ein Vorschlag, der so gar nicht gemeint war, hieß es dann aber schnell.
Für einige Wochen schien es so, als wären die Deutschen dann doch zu viele, zumindest an den Hochschulen. Anfang des Jahres sorgte ein Papier für Schlagzeilen, nach dem die niederländischen Hochschulen nicht mehr so stark um deutsche Studenten werben sollten. Ein Vorschlag, der so gar nicht gemeint war, hieß es dann aber schnell.
Das Nachbarland zeigt aber auch, wie man die europäische Reform der Studienabschlüsse - benannt nach der norditalienischen Stadt Bologna - umsetzen kann, ohne die eigene Hochschulkultur komplett aufzugeben. "Universitäten wie Maastricht wenden das problemorientierte Lernen schon lange an. Das war der entscheidende Teil der Bologna-Reform - nicht nur die Modularisierung", sagt Klaus Landfried, der sich als ehemaliger Chef der deutschen Hochschulrektorenkonferenz zu den Eltern der Bologna-Erklärung zählt. An vielen der 14 Universitäten und 40 Fachhochschulen (FH) ist das Lernen an Projekten und Problemen Alltag.
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