Wirtschaft kritisiert Career Center
Die Career Center an Universitäten und Fachhochschulen sollen Studenten auf den Einstieg in die Berufswelt vorbereiten. Doch die Anforderungen, die Hochschulen auf der einen und Unternehmen auf der anderen Seite an die Dienstleister stellen, klaffen oft weit auseinander. Dies wurde auf der Berliner Konferenz des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft deutlich, bei der 200 Teilnehmer von Wirtschaft und Unis über die Entwicklungen und Strategien der Career Services diskutierten.
Ein großes Manko aus Sicht der Wirtschaft ist, dass alle Career Center unterschiedlich organisiert sind. Die einen sind für Beratung zuständig, andere auch für die Vergabe von Praktika, Hochschulmarketing und sogar für die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, wie sie für die Bachelorstudiengänge vorgeschrieben sind.
Die unterschiedlichen Organisationsstrukturen machen eine Zusammenarbeit nicht leicht, erklärte Oliver Maassen von der Unicredit Group. Career Center sollten zu Lotsen durch die Hochschule werden und dabei auch Studenten mit einem bestimmten Profil an Unternehmen vermitteln können. Im Idealfall bildeten sie eine Plattform, die die Interessen von Hochschulen, Studenten und Unternehmen zusammenbrächte.
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