Praxiskontakte Wirtschaft
- Wirtschaft in der Schule!
Folgende Praxiskontakte stehen Ihnen als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung:
Internationale Wirtschaftsbeziehungen in der RegionPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 1: Internationale Wirtschaftsbeziehungen in der Region (0,51 MB)
Exkursion nach Brüssel zu den Institutionen der Europäischen UnionPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 2: Exkursion nach Brüssel zu den Institutionen der Europäischen Union (0,49 MB)
Rahmenbedingungen für Unternehmensaktivitäten am Beispiel GastgewerbePrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 3: Rahmenbedingungen für Unternehmensaktivitäten am Beispiel Gastgewerbe (0,41 MB)
ExistenzgründungPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 4: Existenzgründung (0,50 MB)
AgrarunternehmenPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 5: Agrarunternehmen (0,53 MB)
VerbraucherzentralePrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 6: Verbraucherzentrale (0,66 MB)
Wirtschaftspolitische Programme von ParteienPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 7: Wirtschaftspolitische Programme von Parteien (0,48 MB)
MarktforschungPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 8: Marktforschung (1,29 MB)
Gewerkschaften/ArbeitgeberverbändePrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 9: IGewerkschaften/Arbeitgeberverbände (0,76 MB)
Monopolmärkte und internationaler WettbewerbPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 10: Monopolmärkte und internationaler Wettbewerb (0,63 MB)
TextilunternehmenPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 11: Textilunternehmen (1,44 MB)
VersicherungenPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 12: Versicherungen (0,81 MB)
Soziale SicherungPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 13: Soziale Sicherung (0,91 MB)
UmweltpolitikPrawis - Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in der Schule! - Teil 14: Umweltpolitik (0,76 MB)
Lehrerhandreichungen zur Planung, Durchführung und Auswertung von Praxiskontakten
Hilfestellungen zur Verzahnung von Theorie und Praxis im Wirtschaftsunterricht
Damit Praxiskontakte im Wirtschaftsunterricht ihr volles Potenzial entfalten
können, ist eine systematische Verknüpfung von Theorie und Praxis
notwendig. Im Rahmen des von der IHK Nord-Westfalen organisierten Projektes
"Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in die Schule!", kurz
PRAWIS (2000 - 2004), wurde in den Instituten für Ökonomische
Bildung der Universitäten Oldenburg und Münster eine entsprechende
Konzeption zur systematischen Einbindung von Praxisbegegnungen im Ökonomieunterricht
entwickelt. Umfangreiche Informationen zu den konzeptionellen Grundlagen
von PRAWIS, zum Projektverlauf sowie den in den Projektschulen gesammelten
Erfahrungen finden Sie in dem im Februar 2005 veröffentlichten Abschlussbericht
(KAMINSKI, H./ KROL, G.-J. u. a. 2005: Praxiskontakte - Zusammenarbeit von
Schule und Wirtschaft. Braunschweig: Westermann Verlag).
Im Verlauf des PRAWIS-Projektes sind auf der Basis zentraler Problemstellungen umfangreiche Handreichungen zur Planung und Durchführung von Praxiskontakten im Unterricht der Sekundarstufe II entstanden, welche im o. g. Zeitraum von Gymnasien in Nordrhein Westfalen erprobt wurden. Eine Auswahl dieser Handreichungen in aktualisierter Form wird Ihnen hier zur Verfügung gestellt. Alle Handreichungen sind nach einem einheitlichen Raster strukturiert und beinhalten die folgenden sechs Punkte:
(1) Einordnung des Praxiskontaktes
Der erste Teil jeder Lehrerhandreichung hat die Funktion, die inhaltliche
Einbettung des jeweiligen Praxiskontaktes zu beschreiben. Im schulischen
Alltag sind Praxisbegegnungen oft zufällig und inhaltlich beliebig.
Sie stehen in der Regel isoliert neben dem restlichen Unterrichtsgeschehen.
Um das fachdidaktische Potenzial von Praxiskontakten nicht von zufälligen
Faktoren abhängig zu machen, soll durch die Einordnung des Praxiskontaktes
die systematische Verankerung in übergeordnete Sach- und Sinnzusammenhänge
gesichert werden.
(2) Lernziele
Die in den Lehrerhandreichungen formulierten Lernziele orientieren sich
an der Erreichung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen. Bei der
Konkretisierung wurde bewusst auf eine Zuordnung zu einer Lernzieldimensionierung
und -hierarchisierung verzichtet, um die Lernziele am Lerngegenstand und
nicht an einer didaktischen Systematik auszurichten.
(3) Fachliche Hinweise
Jede der zentralen Problemstellungen der Lehrerhandreichungen ist in
eine inhaltliche Thematik eingebunden, deren Kenntnis für die Problementfaltung
aus ökonomischer Sicht notwendig ist. Die fachlichen Hinweise bieten
in diesem Kontext Orientierung, indem sie den Praxiskontakt in einen fachlichen
Gesamtzusammenhang einbetten, die Thematik skizzieren, das Problem entfalten
und die originär ökonomische Perspektive hervorheben.
(4) Unterrichtliche Realisierung
Als Hilfe für die Unterrichtsplanung und -gestaltung enthalten
die Lehrerhandreichungen Tipps zur unterrichtlichen Realisierung, die sich
auf die inhaltliche Umsetzung und das methodische Arrangement beziehen.
Die Unterrichtsmaterialien (siehe Punkt 6) werden erläutert und der
Stellenwert und die Funktion der angehängten Textauszüge, Zeitungsartikel,
Statistiken, Grafiken, Karikaturen usw. innerhalb des jeweiligen Praxiskontaktes
offen gelegt.
(5) Informationsquellen
Wie so oft im Schulalltag steht man auch bei der Planung eines Praxiskontaktes
vor einer Fülle von Literatur und vor allem vor dem breiten Angebot
des World Wide Web (www). Die Gefahr eines ‚overnewst but underinformed'
liegt dabei nahe. Um im Dschungel der Materialfülle Orientierung zu
verschaffen, wurden hilfreiche Internetadressen und weiterführende
Literatur zusammengestellt.
(6) Materialien
Die Materialauswahl ist nicht als Aufforderung zu verstehen, sie systematisch
im Unterricht "abzuarbeiten". Die Anordnung der Materialien bedeutet
des Weiteren keine Reihenfolge der unterrichtlichen Auseinandersetzung.
Die Materialien sind vielmehr flexibel zu handhaben - je nach Art des Praxiskontaktes,
der z. B. im Rahmen einer Erkundung, einer Expertenbefragung in oder außerhalb
der Schule, während eines Projektes, im Rahmen einer Pro- und Contra-Diskussion,
usw. stattfinden kann.
Die Materialien können somit unterschiedliche Funktionen einnehmen. Sie dienen z.B. zur Einführung in die Thematik, zur Vorbereitung eines Praxiskontaktes (Festlegung der Art und Ziele des Praxiskontaktes, Kontaktaufnahme, Ausarbeitung und Fragekatalog, Organisationsabsprachen etc.), zur Durchführung eines Praxiskontaktes (z.B. bei Vorliegen eines Arbeitsblattes für eine Erkundung) oder zur Ergebnissicherung im Rahmen der Auswertungs- und Reflexionsphase.
Projektträger:
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