Die Gewinner stehen fest


Schülerwettbewerb Wirtschaft und Finanzen 2018/19

Am 06. Juni 2019 war es so weit: Die Flossbach von Storch Stiftung und das Handelsblatt haben in Köln die Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs econo=me gekürt. Das Oberthema, das die Schülergruppen in diesem Schuljahr bearbeiten sollten, lautet "Was ist unser Geld wert?".

 

Jahrgangsstufen 7 bis 10 (Haupt-, Real- und Gesamtschule), Jahrgangsstufen 7 bis 9 (Gymnasium)


Inflation – Fluch oder Segen?

Film
Altes Gymnasium Oldenburg


Economary

Magazin
Maria-Ward-Gymnasium


Inflation

Film
Humboldt-Gymnasium Vaterstetten


Was ist unser Geld wert?

Film
Städtisches Gymnasium Goch


Nico, Paula und die Inflation

Film
Heisenberg-Gymnasium

Oberstufe Gymnasium (ab Jahrgangsstufe 10), Gesamtschule, berufsbildende Schulen


Pricey much? Oder: Was ist unser Geld wert?

Film
Internatsschule Schloss Hansenberg


Wertlos "Deflation"


Wertlos "Inflation"


Film "Wertlos"

Film/Zeitungsseiten
Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg


Eine Volkswirtschaft ohne Geldwertstabilität

Film
Berufsbildungszentrum Völklingen


The Evil Inflation

Film
Fosbos Regensburg

Rückblick


econome 2018/19 – Die Stimmen der Preisverleihung

Gesa Winkelmann (17)
Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg

„Das Thema Inflation haben wir uns für den Film selbst und freiwillig erarbeitet. Ich glaube, daher waren wir viel motivierter bei der Sache, als wenn es einfach Teil des Unterrichtsstoffes gewesen wäre.“

 

 

Hendrik Ahrens (17)
Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg

„Klar, wir wussten, dass Preise schwanken. Aber über die Arbeit an unserem Projekt sind uns die großen Zusammenhänge viel klarer geworden. Wenn wir jetzt etwas über Inflation in den Nachrichten hören, können wir das viel besser einordnen.“

 

 

Oliver Hübschmann (15)
Humboldt Gymnasium Vaterstetten

„Wir haben nicht nur viel über Inflation gelernt, sondern ganz allgemein, wie man an solch ein Projekt rangeht und es filmisch und grafisch umsetzen kann. Wir haben auch vorher schon etwas über Inflation gewusst, aber dann doch gestaunt, welche Auswirkungen und Ursachen sie haben kann.“

 

 

Dr. Michael Ebert
Lehrer an der Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg

„Es ist dringend notwendig, dass sich schon Schüler mit Wirtschaft und Finanzen auseinandersetzen. Man braucht das einfach für sein späteres Leben.“

 

 

Oliver Schmidt
Lehrer am Humboldt Gymnasium Vaterstetten

„Der Wettbewerb gibt Schülern einen Rahmen, sich mit Wirtschaft auseinanderzusetzen, den man sonst in der Schule nur schwer leisten kann.“

 

 

Dr. Dominik Reinartz
Gründer des Online-Supermarkts getnow

„Über solch einen Wettbewerb lernen Schüler, Eigeninitiative zu entwickeln. Das ist gerade für spätere Gründer eine wichtige Eigenschaft.“

 

 

Dr. Michael Koch
Gesamtleitung Projektmanagement beim Institut für Ökonomische Bildung – Juror

„Wir haben viele tolle Beiträge erhalten und es war extrem schwer, unsere Auswahl zu treffen. Ich war beeindruckt von der Tiefe der inhaltlichen Auseinandersetzung einerseits und der kreativen Leistung andererseits.“

 

 

Verena von Hugo
Vorstand Flossbach von Storch Stiftung

„Viele Jugendliche sagen uns, dass sie nur wenig mit Wirtschaftsthemen anfangen konnten – bis sie bei econo=me mitgemacht haben. Sich mit den Themen zu beschäftigen bedeutet Verständnis entwickeln und Zusammenhänge erkennen. Das motiviert – nicht nur die Schüler, auch uns.“

 

 

Kurt von Storch
Stifter, Flossbach von Storch Stiftung

„Das Schulfach Wirtschaft sollte in allen Schulformen eingeführt werden – bundesweit. Wir lernen im Rahmen von econo=me sehr engagierte und motivierte Lehrer kennen. Das freut uns sehr! Und es zeigt, wie wichtig eine gute, fachlich fundierte Lehrerausbildung ist, in der die Themen Wirtschaft und Finanzen einen festen Platz haben.“

 

 

Dr. Bert Flossbach
Mitbegründer der Flossbach von Storch Stiftung

„Finanzielle Unabhängigkeit ist die Basis für persönliche Freiheit und Sicherheit. Nicht zuletzt deshalb lohnt es, sich mit Wirtschaft und Finanzen auseinander zu setzen. Das fängt damit an, Interesse und Verständnis für diese Themen zu entwickeln, Plausibilitätschecks anstellen zu können bis hin zur eigenen Finanz- und Vermögensplanung.“

 

 

Dieter Fockenbrock
Chefkorresondent beim Handelsblatt und Herausgeber des Handelsblatt Newcomers

„Wie die Schüler so ein komplexes Thema wie Inflation und Deflation einfach und unterhaltsam erklärt haben, hat mich beeindruckt.“

 

 

Die Bilder der Preisverleihung:


 
 
 

So wurden die Preisträger 2019 im Handelsblatt gefeiert:


„Nutzen Sie diese Chance, sich frühzeitig mit wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Hinterfragen Sie kritisch gängige Behauptungen und bilden Sie sich mit Hilfe fundierter Kenntnisse, die Sie bereits in der Schule erwerben, eine eigene Meinung!“

 

 Peter Altmaier
Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Didaktikpartner

Die Institut für Ökonomische Bildung gemeinnützige GmbH (IÖB) ist langjähriger Didaktikpartner von „Handelsblatt macht Schule“ und econo=me.

Als An-Institut der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verfolgt das IÖB das  generelle Ziel der Etablierung und Weiterentwicklung der ökonomischen Bildung im allgemeinbildenden Kontext. Es fördert ökonomische Bildung in allen Schulformen und -stufen des allgemeinbildenden Schulwesens in der Bundesrepublik Deutschland sowie in ausgewählten außerschulischen Bereichen.

Infos unter: www.ioeb.de und auf Facebook.

 

Die Aufgabe


Schülerwettbewerb Wirtschaft und Finanzen

Jahrgangsstufen 7 bis 10 (Haupt-, Real- und Gesamtschule), Jahrgangsstufen 7 bis 9 (Gymnasium)

Wenn alles immer teurer wird …

Alles wird immer teurer, zumindest heißt es das. Aber stimmt das wirklich? Tatsächlich verändern sich Preise ständig. Eis wird teurer, Fernseher gibt es günstiger, Salat kostet im Winter mehr als im Sommer und beim Benzin sieht es sogar jeden Tag anders aus.

Wenn die Preise allerdings für viele Produkte über einen längeren Zeitraum steigen, spricht man von einer Inflation. In den Nachrichten wird oft darüber berichtet, dass die Inflationsrate in den letzten Monaten um soundso viel Prozent gestiegen ist. Anders ausgedrückt: Das Geld verliert an Wert. Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Aufgabenstellung:

Eure Aufgabe ist es, interessierten Menschen kurz und anschaulich zu erklären, was man unter Inflation, also einer anhaltenden Preissteigerung, versteht und weshalb es in unserem Interesse ist, dass die Preise für viele Produkte nicht zu stark steigen. Untersucht dabei, wie sich eine lang anhaltende Inflation für

  • eine durchschnittliche vierköpfige Familie sowie
  • einen Supermarktbetreiber, der seine Produkte verkaufen will

auswirken würde. Natürlich könnt ihr eure Untersuchung auch auf andere Gruppen wie jemand, der viel spart, oder Hartz IV-Empfänger erweitern.

Oberstufe Gymnasium (ab Jahrgangsstufe 10), Gesamtschule, berufsbildende Schulen

Geldwertstabilität – ein Gewinn für alle?

Anhaltend hohe Preissteigerungen wirken sich im Regelfall negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft und alle gesellschaftlichen Gruppen aus. Im Euroraum ist daher die Sicherung der Geldwertstabilität bzw. die Eindämmung der Inflation vorrangiges Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Auf der anderen Seite strebt die EZB keine vollständige Geldwert- bzw. Preisstabilität an, sondern eine Inflation von unter, aber nahe 2 %. Wie ist dies zu erklären?

Aufgabenstellung:

Erklären Sie anschaulich und mithilfe von Beispielen, was Geldwert- bzw. Preisstabilität in modernen Volkswirtschaften bedeutet und orientieren Sie sich dabei am Inflationsziel der EZB. Entwickeln Sie hierzu das Szenario einer ungebremsten Inflation und vergleichen Sie dies mit dem Szenario von sinkenden Preisen (Deflation). Welche Folgen sind jeweils für die Akteure unserer Volkswirtschaft zu erwarten, d. h. für Konsumenten, Sparer, Kreditnehmer oder Unternehmen?

Bilden Sie sich vor diesem Hintergrund und den derzeitigen Entwicklungen eine Meinung, inwieweit eine Inflation von unter, aber nahe 2 % ein sinnvolles Ziel darstellt? Haben Sie andere Ideen dazu?

Die Jury


Die Experten von econo=me sind:

Universitätsprofessorin
Dr. Bettina Fuhrmann
Leiterin des Instituts für Wirtschaftspädagogik WU Wien

Verena von Hugo
Vorstand
Flossbach von Storch Stiftung

Dr. Michael Koch
Leiter Projektmanagement

Institut für Ökonomische Bildung, An-Institut der Universität Oldenburg

Prof. Dr. Thomas Mayer
Gründungsdirektor
Flossbach von Storch Research Institute

Hartmut Riggers
stellvertretender Schulleiter, Studiendirektor
Gymnasium Horn, Bremen

Andrea Rudel
Lehrerin
Erich-Klausener-Realschule, Münster

Antonia Kummer
Projektmanagerin Handelsblatt Media Group

Eine Initiative von

Die Flossbach von Storch Stiftung wurde 2006 von Dr. Bert Flossbach und Kurt von Storch gegründet und fördert das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge. Der Stiftungsschwerpunkt liegt auf der Finanz- und Wirtschaftsausbildung von Schülern, Jugendlichen und Studenten.

Seit dem Schuljahr 2003/04 unterstützt „Handelsblatt macht Schule“ Lehrkräfte von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen bei ihrem Lehrauftrag. Kostenlos und unverbindlich stellen wir dazu allen interessierten Lehrern aktuelle Unterrichtsmaterialien, sowie Handelsblatt-Exemplare zur Verfügung.

Didaktikpartner

Das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) ist ein gemeinnütziges An-Institut der Universität Oldenburg. Es setzt sich dafür ein, dass Wirtschaftsunterricht in allgemeinbildenden Schulen fest verankert wird. Das IÖB ist langjähriger Didaktikpartner von „Handelsblatt macht Schule“ und econo=me.

Schirmherrschaft

Das Ministerium übernimmt bereits zum vierten Mal die Schirmherrschaft für den Schülerwettbewerb econo=me.

Weitere Unterstützer

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